Philippe Hillenweck ist Franzose, er kommt aus dem Elsaß, und wir freuen uns natürlich ganz besonders, dass er diesen weiten Weg nicht gescheut hat, um uns seine Werke in unserem Hause zu präsentieren.
Werke, die in ihrer eigenwilligen Schönheit für sich sprechen. Mich haben sehr die eigenwilligen, kantigen, geometrischen Formen beeindruckt, die Kühnheit, mit der P.H. kühle und warme Farben nebeneinander setzt, den Ideenreichtum, mit dem er die Form des Rechtecks, recht eigentlich SEINE Form, variiert, und die Überraschung, die man empfindet, wenn die kantigen geometrischen Formen sich auf einigen der Bilder plötzlich in zarte florale Gebilde auflösen.
Gedanken:
Insgesamt ist der eigentliche Schaffensprozess von Phillippe Hillenweck bewusst ungeplant. Sein Hauptansatz sind Freiheit und Freude an der Kreation. Und diese Freude empfindet er , wenn er seine Hand sich quasi von selbst bewegen lässt. Es gibt unbewusste Zustände, sagt er, in der zuerst die künstlerische Geste, das künstlerische Tun, da sind und erst DANN der Gedanke. Wichtig ist, dass man sich in diesen Augenblicken des Lauschen und der inneren Bereitschaft ganz aufmerksam und ganz frei von vorgefasster Planung ganz dem Weg hingibt, den das Werk von sich aus nimmt. Dieser Zustand erinnert an die wunderbare meditative Leere des Zen.




























