Kategorien-Archiv: Tunnelgalerie

Tunnelgalerie Ausstellung 2012 – Philippe Hillenweck

Philippe Hillenweck ist Franzose, er kommt aus dem Elsaß, und wir freuen uns natürlich ganz besonders, dass er diesen weiten Weg nicht gescheut hat, um uns seine Werke in unserem Hause zu präsentieren.

Werke, die in ihrer eigenwilligen Schönheit für sich sprechen. Mich haben sehr die eigenwilligen, kantigen, geometrischen Formen beeindruckt, die Kühnheit, mit der P.H. kühle und warme Farben nebeneinander setzt, den Ideenreichtum, mit dem er die Form des Rechtecks, recht eigentlich SEINE Form, variiert, und die Überraschung, die man empfindet, wenn die kantigen geometrischen Formen sich auf einigen der Bilder plötzlich in zarte florale Gebilde auflösen.

Gedanken:
Insgesamt ist der eigentliche Schaffensprozess von Phillippe Hillenweck bewusst ungeplant. Sein Hauptansatz sind Freiheit und Freude an der Kreation. Und diese Freude empfindet er , wenn er seine Hand sich quasi von selbst bewegen lässt. Es gibt unbewusste Zustände, sagt er, in der zuerst die künstlerische Geste, das künstlerische Tun, da sind und erst DANN der Gedanke. Wichtig ist, dass man sich in diesen Augenblicken des Lauschen und der inneren Bereitschaft ganz aufmerksam und ganz frei von vorgefasster Planung ganz dem Weg hingibt, den das Werk von sich aus nimmt. Dieser Zustand erinnert an die wunderbare meditative Leere des Zen.

Philippe Hillenweck Philippe Hillenweck Philippe Hillenweck

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Tunnelgalerie Ausstellung 2011 – Bianca Fuhrmann Dipl.-Ing (FH)

1969 geboren in Mosbach bei Heidelberg – Verheiratet, geb. Bönisch – Studium der Fotoingenieurwissenschaften mit Schwerpunkten in Fotodesign bei Prof. Dr. Gerd van Rijn und Filmdramaturgie bei Dr. Ansari Mahmoud, an der Fachhochschule Köln – Kunststudium an der Bergischen Universität Wuppertal – 2006 – 2008 Atelier in Darmstadt – 2008 – 2011 Atelier in Erding bei Münchenab – 07/ 2011 Atelier in Köln – seit 09/2008 freischaffende Künstlerin, Leiterin von Kunst Events für Unternehmen und Trainerin für Kreativitätstechniken – seit 2007 Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen u.s.w.

Gedanken
Kreatives Schaffen ist meine Freiheit, mein Freiraum – keine Normen, keine Formen, kein Stillstand – nur ich.Ich liebe starke Farben, großzügige Farbschichten und den stetigen Bruch mit der Harmonie.  Mein Rot sei nicht nur ein Rot, es brennt förmlich, sagt die Süddeutsche Zeitung. (18.07.2011) Die expressiven Farben ziehen unwillkürlich das Auge in die Tiefe, so die Süddeutsche Zeitung. (26.08.2010)  Energiegeladen und unbeschwert sollen die Werke den Betrachter mitreißen und Freiräume schenken.  Ich kann nur einen Weg zeigen, sehen was man sehen will, obliegt jedem selbst. (Bianca Fuhrmann)

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Tunnelgalerie Ausstellung 2010 – Rudolf L. Reiter

geboren am 24. Juni 1944 in Erdingen bei München – Typografische Fachschule, München – Ausbildung zum Schweizer Degen – Meisterschüler des Malers und Grafikers Hans Spranger, München – Layouter und Grafiker in München – Beginn der romantischen Moderne – Ex-Bundespräsident Japanische Ex-Premierminister Richard von Weizsäcker in Kanemaru in Tokio 1992 – New York 1986 mit R. L. Reiter  - Mitglied im Schutzverband Bildender Künstler, München – Eigenes Atelier als freischaffender Künstler in Erding – Der Zyklus Lichtfelder entsteht –  Art Galerie 54, Soho, New York – Neue Bilder auf Papier – Der Zyklus “Bevölkerte Seelen” ist der Anfang der informellen Malerei – Steubenmedaille für Deutsch-Amerikanischen Kulturaustausch – Ehrenmitglied der Hamsungesellschaft Hamaroy, Norwegen – Galerie Camion, Paris – Rudolf L. Reiter – Wiedergeburt Art Expo – Javits Convention Center New York, USA Art Expo – Markt Hall, Dallas, USA Art Expo – Coliseum, New York, USA, u.s.w

Gedanken
“Bis wir wieder eins sind”  ”Wenn ich heute am Grab meines Körpers stehe,  und gestern die Geburt meiner Mutter war,  wenn ich heute die Leiden von morgen beweine und glücklich über die Stunden der Zukunft bin,  wenn ich heute die Bilder von damals sehe,  und gestern die Bilder von morgen sah.Wenn ich wieder am Anfang des Weges geh,  und gestern der Weg zu Ende war. Wenn zwei Hälften zu einer werden,  und das eine zu keinem wird,  können die Hälften von gestern erst glücklich werden.” (R. L. Reiter, 2009)

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Tunnelgalerie Ausstellung 2009 – Geraldine Frisch

1968 geboren in rumänien | arad 1972 | übersiedlung nach deutschland 1988 bürokauffrau | 1992 bilanzbuchhalterin 1996 – 2001 | architekturstudium | fh erfurt und fh nürnberg seit 1996 | malerei | fotografie | druckgrafik seit 2002 | dipl. ing. fh architektin | kruppa architekten | kruppa.de 2002 – 2008 | studium an der kunstakademie reichenhall  studium bei  stephan geisler | malerei und zeichnung jo bukowski | malerei und druckgrafik werner bauer | fotografie prof. horst dittrich | gestaltung

Gedanken
“beim malen fühle ich mich frei. diese freiheit ist das größte geschenk in meinem leben.”  ”meine kunstkinder vermehren sich, schwärmen aus, kommen zurück, lehren mich immerwährendes sehen und geben mir die kraft und stärke um mich kontinuierlich weiterzuentwickeln.”  ”kunst zu machen ist für mich ein hoher kreativer prozess, der mich immer mit mir selbst konfrontiert. nur so ist die authentizität in meinen werken ablesbar.”  ”farbe, form und linie spielen miteinander ein geheimnisvolles spiel. das reizt mich ungemein!”  (Geraldine Frisch)

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Tunnelgalerie Ausstellung 2008 – Elke Henning

1950 Am 20. Februar in Arnstadt/Thüringen geboren,  1966 – 1968 Studium am Institut für Lehrerbildung in Eisenach in den Fächern Kunsterziehung, Deutsch, Mathematik erste wesentliche Berührung mit der Kunst , 1972 Abschluss der Abiturprüfung gleichzeitig Berufsabschluss als Dekorateur,  1976 Hochschulabschluss als Diplom-Ökonom Betriebswirtschaft/Binnenhandel in Leipzig,  1989 Nach Heirat, Geburt von 3 Söhnen (1974, 1975, 1987) und ständiger Öffnung nach Westdeutschland über  und begann ihr neues Leben in Wangen.  1996 Nach einigen persönlich sehr einschneidenden Erlebnissen entdeckte Elke Stecklum die Möglichkeiten des Malens wieder. Sie setzte sich autodidaktisch sehr intensiv mit der Malerei auseinander.

Gedanken
Die Kunst ist wie ein Wunder, denn so können wir die Welt mit anderen Augen sehen. Ich möchte die Menschen nicht  verändern, nicht wach rütteln und vor allem nicht belehren.  Ich möchte nur, dass wir inne halten, schauen und genießen, uns an längst Vergessenes erinnern, erzählen und träumen wie die Kinder. Ich möchte Menschen einladen, mit mir auf Entdeckungsreise zu gehen.   (Elke Henning)

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Tunnelgalerie Ausstellung 2007 – Roman Harasymiw

1957 geboren in Kaufbeuren, 1980-87 Studium an der Akademie der bildenden Künste in München, 1984 Meisterschüler bei Prof. Franz B. Weißhaar, 1992 Stipendiat bei Prof. Gerd Winner “Kunstsommer Irsee”, 1993 Assistent bei Dieter Rehm, Fotografie, 1994 Assistent bei Prof. Gerd Winner, Liebenburg, 1998 Entwicklung und Definition der Foto-Bildtechnik “Sedilumpintografie”, seit 1987 Lehrauftrag für Glasmalerei, Berufsfachschule für Glas und Schmuck, Neugablonz lebt und arbeitet in Irsee, …

Gedanken
Der Berg bedarf unserer Bewunderung nicht. DER BERG IST. Mit uns. Ohne uns. Menschen kommen, gehen. DER BERG BLEIBT. Wenn ich in der Dämmerung über den verschneiten Pass fahre, mit dem Auto, hochtechnisiert, dann spüre ich es. Es ist DIE ÜBERLEGENHEIT DES BERGES. Ein arrogant bläuliches Schimmern. Einen sagenumwobenen Nimbus ausstrahlend. Das Stifter’sche Unheilvolle. Es ist auch das EWIGE EIS mit seinem Wissen. Wie Kälte strahlt es das Bewusstsein um die eigene Vergänglichkeit und Nichtigkeit aus. Kriecht langsam, aber unerbittlich in mir hoch. Zehntausende von Jahren eingeschlossen im Eis. MATERIALISIERTE ZEIT. So steht der Berg da. Lässt keine Scheingröße zu. Groß kann der Mensch sein, wenn er auf dem GIPFEL steht. Wenn er sich dem Kampf mit sich selbst gestellt hat. Dann hat der Berg nichts Beengendes mehr. Dann hebt er den Menschen aus der Masse heraus. Öffnet den Blick. Auf DAS WESENTLICHE. Dann ist der Himmel über dir keine Kulisse mehr, die der Berg verdeckt. Harziges Latschengrün. Grauer Kalk, der auch gelb, sogar lieblich rosa strahlen mag. Ein mächtige Leinwand für die Sonne. Wind und Wetter reiben sich am Berg. Schlagen wilde, unberechenbare Kapriolen. Vergeblich. Denn der Berg existiert nur für sich. SINN-IMMANENT ohne eines Sinns zu bedürfen.  (Lucia Hargaßer)

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Tunnelgalerie Ausstellung 2006 – Michael Grossmann

geboren am 22.2.1965 in Stuttgart/Bad Cannstatt1984 Abitur (Musik und Englisch)1985-1989 Studium der Philosophie, Musik- und Theaterwissenschaften1986-1988 Bühnenbildassistenz bei Börries Hahn1987-1990 freier Bühnenbildner (u.a. in München, Frankfurt u. Oberhausen)1988-1991 Unterricht der Malerei bei Heinz Ruppert, Münchenseit 1992 freier Maler (Mitglied BBK Obb.)1992 halbjähriger Arbeitsaufenthalt in Frankreich1996-1997 Ausbau und Gestaltung des Kinderjugendmuseums, München1997 u. 1998 u.a. 2 Installationen und Performances (Landschaftsverarbeitungen) mit der griechischen Tänzerin Roula Karaferi (Athen), am Frauensee, Reutte in Österreich und Den Haager Hochschuleseit 1998 Vortragstätigkeit, Symposien und Ausstellungskonzeptionen seit Januar 2004 im Vorstand der “Ausstellungsleitung Kunst Pavillon e.V.”, März 2004 Entwicklung und Durchführung von “living litho”

Gedanken
“Zographike, das griechische Wort für Malerei, ist ein Kompositum aus zoon, das Lebendige, und graphike, die Kunst des Aufzeichnens, der Skriptur. (. . .)  Es ist eine Linie, die Form ist, Form, die sich einer Fixierung entzieht. Sie ist so im Zustand steten Fliessens, gleicht einem offenen System, in dem jegliches Element im malerischen Raum Produkt der Logik der inneren Notwendigkeit ist. (. . .)  Es ist Subjekt-Skriptur, es ist Linie, es ist Gestus, es ist Schrift, es ist Malerei.”

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Tunnelgalerie Ausstellung 2005 – Dr. Markus Wimmer

1962 in Ludwigshafen/Rhein geboren, aufgewachsen in einer Künstlerfamilie in Oberbayern, 1981 Studienbeginn an der Universität Salzburg, 1986 Gründung und seither Leitung “Internationales Seminar für Moderne Kunst und Kunstwissenschaft e.V.³, …

Gedanken
Ich bin auf der Suche nach den Wurzeln der Kreativität, bevor sie durch Normen der Kulturen, von Schule, Konsum, Medien und Mode überwuchert werden. Diese Wurzeln der Kreativität können besonders in Kindern gefunden werden (auch in dem Kind in uns Erwachsenen) und machen das ursprüngliche Gefühl der Einheit von Natur und Mensch, Himmel und Erde wieder bewußt. In der künstlerischen Arbeit mit Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen und Senioren ist genau dies mein Programm: Raum zum Dasein und Sosein zu schaffen, um sich zu spüren, in ein spürbares Verhältnis miteinander zu gelangen und sich dadurch zu entfalten. In der Auseinandersetzung mit Kunst und der praktischen künstlerischen Tätigkeit folgen wir der Gratwanderung von gezielter Formwerdung und frei fließender Spontanität. Wir folgen einer kreativen Spur auf einer Abenteuerreise. Am Anfang war für mich der Mensch etwas, das ich umkreisen, finden wollte. Heute verschwindet für mich seine Individualität im Kontext des sozialen Miteinanders, der Vernetzung. Mit dem Blick des Künstlers wird jedoch der Mensch als Bild, als Idee, als etwas Geistiges sichtbar. Genau dieser kreative Vorgang ist unser Kapital. Jenseits der materiellen Oberfläche formt sich in der Kreativität das neue Profil des Menschen.  (Dr. Markus Wimmer)

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Tunnelgalerie Ausstellung 2004 – Peter Gratzer-Schick

- geb. 13. september 1963 in münchen – realschule bis 1981- fachoberschule technik 1981-1983 – bundeswehr und zivildienst – studium an der akademie der bildenden künste münchen   1985-1991- 1-jähriger italienaufenthalt – projekt “studio aperto” mit abschlußausstellung – leitung einer kindermalgruppe im ort- seit februar ’93 als freier maler in münchen lebend – april ’96 geburt der tochter fenja rosa

Gedanken
Schichtweise Farben  Dabei werden schichtweise Farben auf Papier gebannt, die der Künstler anschließend mit einer Rakel bearbeitet.  Strukturen werden sichtbar, die kolorierten Dimensionen können sich ausbreiten, auch vermischen, um schließlich auf einem Holzträger fixiert zu werden. Innerhalb dieser klar kalkulierten Vorgangsweise kommt allerdings dem Gestaltungswillen des Zufalls eine wichtige Rolle zu, die vom Künstler allenfalls in gewisse Bahnen gelenkt werden kann, in ihrer finalen Ausprägung aber ein immer wieder neues Panoptikum farblicher Gesten und tiefgreifender Strukturen zum Vorschein bringt und unter anderem in der Einarbeitung von Blattadern zutage tritt. Übergänge sind möglich, aber auch unverrückbare Grenzverläufe, Eindeutigkeit geht Hand in Hand mit beziehungsreicher Vielfalt. Für das Auge bedeutet dies, eine Perspektive der Spekulation zu ergreifen, abzuwarten, was sich in diesem Zusammenspiel der offenen Formen und Farben offenbaren wird.

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Tunnelgalerie Ausstellung 2003 – Heidi Bogner

Geboren 1961 in Traben-Trarbach an der Mosel. Nach dem Abitur Design Studium in Trier mit Diplomabschluss. 1985 in Berliner Werbeagentur im Atelier als Designerin für Illustration tätig. Sei 1986 selbständige Designerin in Berlin.  1987  Rückkehr nach Traben-Trarbach mit eigenem Atelier und angeschlossener Galerie. Seit dem Arbeit als freischaffende “Künstlerin”. Jährliche Teilnahme an  ”Offene Ateliers” BBK Rheinland-Pfalz.

Gedanken
Kunst wischt den Staub von der Seele, das ist die Botschaft die ich Ihnen rüberbringen will.  Genau diese positive Ausstrahlung schaffen meine Arbeiten mit ihren kräftigen Farben, mit dynamischen Pinselstrichen und Linien, und den runden körperhaften, ja sinnlichen Formen. Es sind scheinbar einfache Objekte, wie z.B. Flaschen, Blumen, Menschen, Früchte oder auch Kombinationen.  Doch sie sind alle erst einmal von mir erlebt, gefühlt, gesehen, dann transformiert in meinen persönlichen künstlerischen Ausdruck.  Wenn Sie näher an meine Bilder herantreten, werden sie von Ihnen zum Leben erweckt. Sie wirken wie Figuren, die zum Korrespondieren einladen.  (Heidi Bogner)

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