1962 In Eisenstadt geboren, 1977 Beginn einer Schlosserlehre, 1978 Verkehrsunfall (Querschnittslähmung), 1985 Begegnung mit “Don Eduardo Calderon”,der Beginn der künstlerischen Laufbahn, …
Gedanken
Ich sehe den Baum als ganzheitliches Wesen, das Himmel und Erde verbindet. Seine Wurzeln greifen tief in den Boden, um sich zu verankern. Die Synthese von Himmel, Erde und Wasser, dynamisches Leben im Gegensatz zum statischen Stein, ist einer der Beweggründe, meine Skulpturen in Holz zu hauen. Auch das Ehebett und das Totenschiff, die Mondbarke findet im Holz ihre Gestalt. Im Holz suchen wir Zuflucht bei der Geburt und Tod, in Wiege und Sarg. Ich trete diesem Material mit Hochachtung gegenüber und versuche, mit meinen Skulpturen der Gesetzmässigkeit von Sein und Nicht-Sein gerecht zu werden. Ausdruck dessen ist besonders die sorgfältige Behandlung der Oberfläche, um diesen edlen Stoff tatsächlich zu entsprechen. (Rudolf Pinter)




